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Martin Eugster: «Wir haben beim Baustoffrecycling noch viel Potenzial»
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Bildquelle: Kanton Thurgau
Was heute auf einer Baustelle abgebrochen wird, muss morgen nicht Abfall sein. Alte Baustoffe können zu neuen Baustoffen werden und damit erneut in Häusern, Strassen oder anderen Bauwerken zum Einsatz kommen. Doch damit dieser Kreislauf funktioniert, müssen die richtigen Materialien zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden.
Genau hier setzt eine neue Broschüre an. Das Amt für Umwelt des Kantons Thurgau, der Thurgauische Baumeisterverband und Baustoff Kreislauf Thurgau zeigen darin, welche Recyclingbaustoffe sich für welche Anwendungen im Hoch- und Tiefbau eignen. Das Ziel: Recycling soll nicht nur möglich sein, sondern in der Baupraxis einfacher und selbstverständlicher werden.
Denn das Potenzial ist gross. «Was heute verbaut ist, darf morgen nicht einfach auf einer Deponie landen», sagt Martin Eugster, Chef des Amts für Umwelt.
Im «Wirtschaftsbarometer» erklärt er, weshalb Baustoffrecycling für den Kanton Thurgau an Bedeutung gewinnt, wo noch ungenutztes Potenzial liegt und weshalb eine funktionierende Kreislaufwirtschaft mehr braucht als Recycling allein.