Im dritten Quartal 2026 liegt der Ostschweizer Beschäftigungsindikator bei 98.1 Punkten – zum dritten Mal in Folge höher als im Vorquartal. Die Beschäftigungsdynamik hat sich damit seit Ende 2025 merklich verbessert, bleibt aber knapp unter ihrem langfristigen Durchschnitt. Die jüngste Verbesserung geht überwiegend auf die Beurteilungen des aktuellen Personalbestands zurück. Während viele Unternehmen aktuell ihren Personalbestand als passender beurteilen, bleiben sie bei Neueinstellungen eher zurückhaltend. Insgesamt spricht der Indikator eher für eine Normalisierung der Beschäftigungsdynamik, nicht für einen breit abgestützten Beschäftigungsaufschwung.
Zwischen den Branchen zeigen sich deutliche Unterschiede. Überdurchschnittliche Beschäftigungssignale kommen derzeit aus dem Grosshandel, dem Baugewerbe, dem Gastgewerbe und der Industrie. Unterdurchschnittlich zeigt sich der Indikator im Detailhandel, in der Finanz- und Versicherungsbranche sowie in den weiteren Dienstleistungsbranchen.
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