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Miriam Hofstetter: «Mit KI steigt die Chance auf ein Vorstellungsgespräch»
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Bildquelle: Kanton Zürich
Eine aktuelle Studie der Arbeitsmarktbeobachtung AMOSA zeigt: Stellensuchende setzen KI bereits deutlich häufiger ein als Unternehmen – und profitieren davon. Im «Wirtschaftsbarometer» erklärt Miriam Hofstetter Fachleiterin AMOSA Arbeitsmarktbeobachtung, weshalb KI den Bewerbungsprozess nachhaltig verändert, welche Rolle der persönliche Eindruck trotz technologischem Fortschritt weiterhin spielt und welche neue Studie im Bereich KI geplant ist.
Grundlage der Studie bilden Befragungen von knapp 6000 Stellensuchenden und rund 700 Unternehmen in den Kantone Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zug und Zürich. Sie untersucht, wie Stellensuchende KI in ihrer Jobsuche einsetzen, welchen Einfluss die Nutzung auf den Bewerbungserfolg hat und wie Unternehmen auf die veränderte Realität im Recruiting reagieren.
62% der Stellensuchenden in der Ostschweiz haben KI bereits für ihre Jobsuche eingesetzt, 27% nutzt sie regelmässig. Bei Personen mit tertiärem Bildungsabschluss greift sogar über die Hälfte regelmässig auf KI zurück. Im Vordergrund stehen dabei das Verfassen und Optimieren von Bewerbungsunterlagen. Die komplette Studie gibt es auf www.amosa.swiss.
AMOSA ist eine kleine Forschungsabteilung innerhalb der kantonalen Verwaltung. Sie befasst sich mit aktuellen Trends, strukturellen Veränderungen und Herausforderungen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt.
Die Arbeiten von AMOSA liefern empirische Grundlagen für arbeitsmarktpolitische Entscheidungen sowie für die Weiterentwicklung von Massnahmen und Instrumenten der öffentlichen Arbeitsvermittlung. An AMOSA beteiligen sich die Kantone Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zug und Zürich. Organisatorisch ist AMOSA dem Amt für Arbeit des Kantons Zürich angegliedert.